Höfische Feinknüpfungen

Unter Shah Abbas dem Großen (1587-1629) entstand die absolute Hochblüte in der Teppich-Knüpfkunst Persiens. Der Herrscher war ein Förderer dieser Kunst, ein Schöngeist und genialer Feldherr, der noch einmal das großpersische Reich schuf. Viele Teppiche aus Tabriz, Nain, Kashan und Esfahan beinhalten seit dem 16. Jh. das "Shah Abbas-Muster".  Der Herrscher soll diese filigranhafte feine, wertvolle Ornamentik selbst gezeichnet haben. Während seiner Regierungszeit erreichten die Teppiche eine bis dahin nie gekannte Feinheit von einer Million Knoten/m². Berühmte Knüpfmeister wie Achmadi, Seyrafian aus Esfahan, Mohtashem, Dabir, Ateshoglu aus Kashan und Tabatabai, Hadji Djalili, Mashajeki aus Tabriz förderten den Ruf des Perser-Teppichs durch ihr großes Können. Viele Perserteppiche gingen als Staatsgeschenke an die Kaiser, Könige und Präsidenten in alle Welt. Heute noch sind aus dem 16. Jh. zu bewundern der "Kaiserteppich" von Leopold I. von Habsburg und der "Wiener Jagdteppich". Beide beheimatet im Wiener Museum für angewandte Kunst. Im Metropolitan of Art Museum, New York, ist der "Rockefeller-Jagdteppich" zu bewundern und der "Ardebil-Teppich" ist im Victoria an Albert Museum, London ausgestellt.


Persien - Höfische Feinknüpfungen, Stadt- und Bauern-Teppiche in 300 x 400 cm Größe

Unter Shah Abbas dem Großen (1587 – 1629) entstand die absolute Hochblüte in der Teppich-Knüpfkunst Persiens. Der Herrscher war ein Förderer dieser Kunst, ein Schöngeist und genialer Feldherr, der noch einmal das großpersische Reich schuf. Viele Teppiche aus Tabriz, Nain, Kashan und Esfahan beinhalten sei dem 16. Jh. das „Shah Abbas-Muster“. Der Herrscher soll diese filigranhafte feine, wertvolle Ornamentik selbst gezeichnet haben.

Berühmte Teppich-Knüpfstädte sind Sarough, Hamadan, Heriz, Ardebil, Mashad, Ghaswin, Yast, Moud, Birdjend, Kerman u. a. Eine Sonderstellung nehmen die Teppiche aus dem „Wilden Kurdistan“ ein. Es sind die Knüpforte Bidjar, Garus, Senneh, Kolyai oder Bidgeneh. Vor allem der Bidjar aus den Halwai-Bergen gilt als bester Strapazierteppich der Welt. Er wird als einziger nass geknüpft, d.h. die Schussfäden werden im feuchten Zustand durch die Kettfäden gezogen. So entsteht eine Feinheit von bis zu 500.000 Knoten/m².

Inhaber Gerhard Maier bereist als einer der wenigen Deutschen diese Provenienzen. Nur so, im direkten Verhandeln mit den Knüpfern, erhält man die besten Preise und vor allem Unikate, die Wertzuwachs aufweisen. Wir führen neue, alte und antike Exponate, auch Größen von über 300 x 400 cm.

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