Die Baluch-Nomaden - Teppiche, die aus der Wüste kommen

Die Baluchen zählen heute etwa 500.000 Menschen und gliedern sich in etwa 15 Unterstämme. Ihre Wanderungen sind wie seit Jahrtausenden von Ost-Persien nach West-Afghanistan und wieder zurück. Es sind die Todeswüste Dasht-i-Kavir (Ost-Persien) und die Afghanische Wüste Dasht-i-Noamit (Wüste der Verzweiflung), die sie durchstreifen. Ihre Stammes-Muster sind jahrtausendealt und werden von der Mutter an die Tochter weitervererbt. Die verwendeten Farben sind Pflanzenfarben. Verwendet wird die eigene Schafwolle, oft gemischt mit Kamel- und Ziegenhaar. Jedes Stück ist ein Unikat. Die hier vorgestellten Exponate sind über 50 Jahre alt.

Wir haben 100 Unikate für Sie aufgespürt zu Preisen, die Sie so nie wieder bekommen, z.B.


Nomadenteppiche

Immer wieder besucht Inhaber Gerhard Maier die Nomadenstämme Persiens. Es sind die Ghashghai, Afsharen, Bachtiaren, Luren, Yalameh, Baluchen. Ihre Teppichesind bis heute von den Einflüssen aus dem Okzident verschont geblieben, deshalb haben sie einen unverfälschten, unbeschreiblichen Charme. Gerhard Maier schwärmtvon den jahrtausendealten Motiven, von den verwendeten Pflanzenfarben un der handversponnenen Wolle. Die Farbharmonie ist den Nomaden-Frauen angeboren und wird, wie auch die Stammes-Motive, an die Töchter weiter vererbt. Beliebte alte Stammes-Motive sind Rauten (Symbol für Sieg und Wachstum), Mäander, Swastika (Symbol für Glück), Polygone, das Mahi-to-hosh (zu Deutsch: Fische im Teich), Lebensbäume (Symbol für langes Leben) und andere. Auch eingeknüpft werden Vogel-Motive und für die Stammes-Fürsten als Symbol für Herrschaft, Kraft und Stärke, Löwen, Tiger, Leoparden. Wir führen neue, alte und antike Exponate.

Inhaber Gerhard Maier bereist als einer der wenigen Deutschen diese Provenienzen. Nur so, im direkten Verhandeln mit den Knüpfern, erhält man die besten Preise und vor allem Unikate, die Wertzuwachs aufweisen.

Replik-Ghash-Ghuli

Bei den Ghash-Ghuli-Nomaden handelt es sich um eine der wenigen noch existierenden wandernden Volksgruppen Persiens. Sie sind im Südwesten in der Gegend um Shiraz beheimatet. Sie wandern wie seit Jahrhunderten im Frühling in die Hochebenen des Zagros-Gebirges um der Hitze der persischen Tiefebene am Golf zu entgehen. Im Herbst kommen sie dann wieder zurück in diese wärmeren Gefilde um den harten Wintern im Gebirge, wo bis zu -20° C zu verzeichnen sind, zu entgehen. Leider sind viele ihrer uralten Stammes-Motive, zum Leidwesen der Sammler, verloren gegangen.

Ein Importeurs-Kollege von uns hatte vor etwa 10 Jahren die Idee, die alten Stammes-Motive die noch überliefert waren, Replik knüpfen zu lassen. Persien selbst kam nicht in Frage, da die Knüpflöhne zu teuer und die Nomaden ihre heutigen Stammes-Motve knüpfen.

Fündig wurde er schließlich bei den Bauern im Nordindischen Bhadohi, wo eine uralte Knüpftradition vorhanden ist. In mühseliger Kleinarbeit musste den Knüpfern das Verspinnen der Wolle von Hand und das Einfärben der Wolle in Naturfarben beigebracht werden. Die hier vorgestellten Exponate können sich wahrlich sehen lassen.


Sie können bei uns telefonisch unter 07031/604043 bestellen oder auf unserem Bestellformular Ihre Wünsche mitteilen. Gegen Vorauskasse schicken wir Ihnen die Waren gerne zu.

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